|
Willkommen
GERELCArds -
virtuelles Postamt
Linkseite
Impressum
Gedichte1
Gedichte2
Gedichte3
Gedichte4
Gedichte5
Gedichte6
Kurzgeschichten
Gallery
GallerySaal1
GallerySaal2
GallerySaal3
GallerySaal4
GallerySaal5
GallerySaal6
GallerySaal7
NaturundGarten
Schmetterlinge
Neue
Fotos
Mein Hund
Sita
Frühling
Sterben
Abschied
Trauerfeier
Schmerz
Gedenktafel
Tiere
bestatten
Zurück zum Seitenanfang
|
Am Rande des Seins
Am Rande des Seins
schmerzt
die Zeit.
Auf dem Sand wie abgebrochene Zelte
Liegen wir in Kleidern windbewegt
Und die Wellen hinter Barcelona
Türmen ihr sandiges Salz wie ein
Haus,
Spülen deine Tränen über
Vergangenheit
Und das Morgen von deiner Haut.
Heute heißt leben
sich
entfernen.
Ein Duft von männlichem Feuer
Mischt sich mit Ungewissheit und
Begehren.
Ein leichter Schritt verspricht
sanften Ton
Mit zärtlichem Wort und Bewegung,
Aber das Rot der Dahlien feuchte
Kühle.
Im Regen am Strand
südlich von
Barcelona
|
Später
Wenn der
Tod mich einst
Von
deiner Seite entführt
Wirst du
sehr allein sein.
Jeder
Mensch ist manchmal einsam.
Aber ich
werde dir
Ein
Lächeln senden
Mit jedem
Sonnenstrahl,
Der vor
deine Füße fällt.
Wenn
Regen an dein Fenster klopft,
Sende ich
dir
Eine
Träne des Glücks
Dich
gekannt zu haben.
In jedem
Wind, der deine Haare zaust,
Werden
meine Finger sein
Und wenn
du einen Stern siehst,
werde ich
dir zublinzeln.
So wirst
du oft an mich denken
Und ich
werde weiterleben
In deiner
Erinnerung,
Dann bist
du nie wirklich allein.
|
Industrielles
Ballungsgebiet
Das wegezerschnittene Land
liegt menschenüberwimmelt.
Gewebt wie in ein Netz
hängt Wohnungswabe an Wabe,
drin eingesponnen Einsame.
Herauskriechend
vermauern sie ihr Loch
und hängen hoch in den
Weben.
Kein Grün ohne Leute
wohin man schaut
überlaut
manch Brüllen und Prahlen.
Kein Fleckchen Erde,
das etwas gewährt.
Immer wieder ein Fahrender,
der dich fast überfährt.
Du hängst in den Weben
und kriegst dich nicht los,
und wenn du sie schneidest,
dann fällst du bloß
wieder
auf Waben und Wege.
|