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Gedichte 2 |
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Die Idisen |
Lots Weib |
Am Wasser Lebenskraft schöpfen
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Sichten |
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Wohl geachtet trugen sie das Wissen. / Ihre
leichten Hände waren kundig. / Aufrecht standen sie an
Krankenbetten, / Heilten viele Leiden ohne Zögern / Und
erteilten ruhig Sterbehilfe. / Ihnen galt der |
Der
Fröhlichkeit war sie sehr zugetan./ Sie mochte freche,
quietschvergnügte Lieder / Und hatte heimlich große Freude dran.
/ Drum horchte, schaute sie vom Söller nieder//
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Im Winde stehe ich auf einem Stein. / Die Wellen
überschlagen jetzt die Buhne. / Durch jähes Tief brechen die
Wolken ein. / Danach trag eingescnitten ich die Rune: /
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1. Klagender
Duft von Hyazinthen / Weht in Fetzen vom Fenster herüber /
Dieses Zimmer zerreißen / Drei Schattenkreuze / Blüten hängen im
Rahmen / Blutstropfen ähnlich und dunkel / Grün gilbt an matten
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Ruf, wenn Frauen kreißten. / Neugeborne hielten
sie ins Licht. // Ihre Augen wählten auf den Wiesen. / Baum und
Kraut beschenkten sie mit Kräften. / In den Wäldern gruben sie
nach Wurzeln, / |
In diese
laute, trunkne Stadt./ Die der Gerechte strafte mit Verderben /
War geil und schlemmte, soff an Wein sich satt, / Die stahl`n und
töteten die fremden Erben. / |
Die hat die schlimmsten Zeiten überdauert.
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Wänden /
Schwer wird das Herz |
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Manche Fehler gab es zu beklagen, / Die zur Last
sie bösen Geistern legten, / Die in Wettern und im Schornstein
tobten. / Aber lernen musst es schließlich jede. / Ihre Hilfe
überwog bei allem. |
Doch Freude,
Spaß und Lüsternheit / gefielen ihr mehr als Gericht und Reue. /
Deshalb hielt sie der Unglücksstadt die Treue. |
Stürz Regenguss auf mich und in den Sund! / Die
Möwen fliegen gegen Schaum und wellen / Erblick ich weiße
Muscheln auf dem Grund./ Hör wilde schreie aus den Lüften gellen
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2. Matte
Wände mit zartem Grün / Weiten den Raum und die Helle / Der drei
Fenster flutet / Golden über Haar und Gesicht / Dunkelrote
Hyazinthen / Gießen Rot auf ihre Lippen / Und verströmen sich in
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Manchmal brauchten sie sogar das Messer, / Webten
selbst das Leinen zum Verband. // Auch der Sprache Mächtigkeit
und Klänge / Nutzten sie mit ihren weisen Sprüchen
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Sie weinte, als die Männer sie wegführten / Und die Tränen ihrer Tochter
sie nicht rührten. / Zurück sah sie auf ihre bunte Zeit. |
Und lach verblüfft, dass sich Poseidon kauert.
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schwachem
Duft / Nähe und Wärme in Haaren und Mund |
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Mit Beschwörungsformeln, kleinen Versen, /
Einschlaflieder formten sie zu Bräuchen, / Um den Kindern Nähe
zu verschaffen, / Wenn die Brüste keine Milch mehr gaben. / Ihre
Macht beängstigten |
Erstarrend
flossen ihr unzähl`ge Tränen // Als Sodom unter Schwefelfeuer
lag. / Sie fluchte IHM und wollte sich nicht schämen, / Beklagte
SEINEN tilgenden Schlag: // |
Im weiten Dunst erkenn ich noch ein Schiff, / Das
nähert langsam sich und scheint zu schweben. / Ein Sonnenstrahl,
der durch die Wolken griff, / Erfasst den Kahn. Wie ihn die
Wolken heben / Scheint |
3.
Die Blumen sind verblasst, der Himmel rötet / Im Westen
spiegelnd sich in Fensterscheiben / Der Abend nimmt den Schatten
ihre Tiefe / Durch allgemeines Grau, nur seine Augen / Sind
leuchtend noch |
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die Starken.// Nannten Hexen sie. - Verbrannt Ihr
Wissen.// |
"Hast du mir
nicht den kleinen Sohn genommen?"/ Wirst du nicht satt, wenn du
nicht töten kannst? /Hast du nicht Tauben, Widder oft bekommen,
/ Dass du zerstörst / Und uns vom Ort verbannst? |
einen Augenblick das höchste Leben.
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im Dämmer
neben mir / Und seine Hände, seine Lippen wärmen. Leise / Sing
ich das Lied de Salomo und rühme / Zehnfingerlaut die Haut von
Seide und sein festes Haar |
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Die
Lachenden, die willst du jammern hören. / Den Fröhlichen
verbietest du die Mär. / Die, die auf Schönheit, Gold und Liebe
schwören, |
Aber er sinkt ins Meer. - Ich spucke doch / Gegen
den Sturm und für den Tanz der Wale, / Denn in der Mitte hat die
Luft ein Loch, / Das stach ich mir mit einer Schusterale.
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Zerschmetterst du im Zorn, GOTT- Mir entquelle, / Ist das
Gerechtigkeit, ein ganzes Meer. / Bald ward sie Stein, umspült
von Siddims Wellen. |
Ich werf` mich nicht an Land, mich soll es geben,
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Solange noch die Schwalbe Nester mauert, / Solange
die Spinnen Netze weben, / Solange eine Haut im Dunkeln
schauert, / solang ich kann, solange will ich leben.
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